FAQ

Du hast Fragen? Wir haben Antworten.

Wodurch unterscheidet sich Flurfunk von Kommunikations-Apps?

Die App ist nur die technische Basis des Flurfunks. Entscheidend für den Erfolg sind jedoch die extern gepowerten Mitmach-Missionen, die das Ganze in regelmäßigen Abständen befeuern. Außerdem verfügt der Flurfunk sowohl technisch als auch inhaltlich über Zufalls-Begegnungen, die – ähnlich dem echten Büroleben – dem Zufall eine Chance geben.

Kann der Flurfunk das Büro ersetzen?

Eher nicht – und das ist auch nicht das Ziel. Aber in einer hybriden Arbeitswelt, in der physische Präsenz und Remote-Arbeit immer mehr verbunden werden, kann er entscheidenden Anteil an der zwischenmenschlichen Kommunikation und der Vermittlung von Werten und Informationen übernehmen.

Welche Schnittstellen hat der Flurfunk?

Keine. Und zwar ganz bewusst. Denn jeder Mitarbeiter hat ohnehin genügend Möglichkeiten, auf offizielle Informationen, Kalender, CRM-Basen usw. zuzugreifen. Flurfunk ist kein Datenaustauschtool, kein E-Mail- oder Videokonferenzprogramm und auch kein globaler Gruppenchat. Er erstetzt nicht das Intranet und genausowenig den Firmenauftritt.

Gerade seine Einfachheit und fokussierung auf die zwischenmenschliche Kommunikation macht den Flurfunk so erfrischend anders.

Wo befinden sich meine Daten?

Deine Daten liegen gut verstaut in einem Rechenzentrum in Düsseldorf.

Warum kann ich mir keinen »Nickname« geben?

Weil sich beim echten Flurfunk vor Ort im Unternehmen diese Frage auch nicht stellt, wird auch hier im Flurfunk nur unter echten Namen kommuniziert.

Was kann ich posten, was nicht?

Da hilft vielleicht der Vergleich mit einem Gespräch unter Kollegen in der Kaffeeküche: Hier sind die Übergänge zwischen privaten und beruflichen Themen oft fließend. Wie im echten Flurfunk ist es auch in der Flurfunk-App: Du kannst selbstverständlich Themen aus beiden Bereichen diskutieren und posten. Ansonsten gelten die Community Guidelines.

Welche Bilder darf ich hochladen?

Auch wenn es sich beim Flurfunk um eine firmeninterne Kommunikationsplattform handelt, deren Inhalte niemals nach außen sichtbar werden, gilt der gesetzlichliche Urheberschutz. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter verpflichtet sich beim ersten Login dazu, kein urheberrechtlich geschütztes Material hochzuladen.

Gibt es Regeln für das Anlegen von Gruppen?

Alles, was nicht gegen die Community-Guidelines verstößt, ist erlaubt. Gruppen zu privaten Interessen oder berufliche Themen und natürlich alles dazwischen. Tob dich aus!

Wer darf einer Gruppe beitreten?

Jede und jeder. Exklusive Gruppen gibt es im Flurfunk nicht. Damit ihr euch überall umgucken und umhören könnt und vielleicht sogar ungeahnte Gemeinsamkeiten mit Kolleginnen oder Kollegen entdeckt, die ihr nie für möglich gehalten habt.

Warum gibt es keine privaten Gruppen?

Echter Flurfunk schweißt ein Unternehmen zusammen und entfaltet sein ganzes kreatives und motivierendes Potenzial darin, dass alle Teil des Flurfunks sind. Zwar kann man im Büro einfach die Unterhaltung unterbrechen, man schließt sich aber nicht mit den Kollegen in der Kaffeeküche ein, um etwas zu besprechen. Für ganz private Gespräche gibt es andere Kanäle, so ist es »analog« im Büro und so ist es »virtuell« in der Flurfunk-App.

Warum hat der Flurfunk keinen Gruppenchat?

Eigentlich wäre es ja naheliegend, eine Chatfunktion für beliebige Gruppen zu integrieren. Weil man sich ja auch in der echten Kaffeeküche zu spontanen, konspirativen Gruppen zusammenrottet. Ganz im Sinne unserer Devise "keep it simple" haben wir entschieden, dass die Gruppendynamik derartiger Chats (oder Foren) zum einen oft negative Richtungen einschlägt und zum anderen eine aufwändige Moderation von Seiten des Unternehmens notwendig machen würde. Oder um es praktisch auszudrücken: Wenn zwei im privaten Chat über die Stränge schlagen: So what? Sobald ein Dritter dazu kommt, wird es kompliziert...

Warum hat der Flurfunk keine Video-Funktion?

Wir gehen davon aus, dass mittlerweile jedes Unternehmen seine passende, auf die Hardwareausstattung abgestimmte Video-Konferenz-Lösung hat (von denen es nebenbei gesagt, schon viel zu viele gibt). Diese ist in die übliche Collaboration-Umgebung gut integriert und Doppelungen aller Art vermeiden wir streng.

Vor allem aber soll der Flurfunk eine angenehm entschleunigte Kommunikation ermöglichen. Denken – posten – reagieren. Und sonst nichts. Klingt doch angenehm, oder?

Was sind »Missionen«?

Missionen sind digitale oder analoge "Challenges", die in regelmäßigen Abständen für dich und deine Kolleginnen und Kollegen freigeschaltet werden. Es gibt kleine Missionen,  z.B. ein Foto  machen und posten. Und es gibt große Missionen, die etwas Hirnschmalz und Kreativität erfordern. Jede Mission ist einer Kategorie zugeordnet wie z.B. »Kennenlernen«, »Motivation«, »Skills«, »Zusammenwachsen«, »Werte« oder einfach nur »Spaß«. Missionen sind nur für einen bestimmten Zeitraum online, also am besten schnell mitmachen. Wann die nächste Mission startet, erfährst du durch die regelmäßigen Flurfunk-Mails an deine berufliche E-Mail-Adresse.

Warum gibt es diese Missionen?

Im normalen Arbeitsalltag gibt es viele Möglichkeiten, sich innerhalb des Unternehmens besser kennenzulernen, sich gegenseitig schnell und unbürokratisch zu unterstützen und neue Kolleginnen und Kollegen zu integrieren. Ein motivierender Satz, ein Lob, ein paar Tipps zwischen Tür und Angel – kein Problem. Das alles geht verloren, sobald die Kolleginnen und Kollegen remote arbeiten oder die Möglichkeiten z.B. wegen Schichtarbeit eingeschränkt sind. Die Flurfunk-Missionen kurbeln die Kommunikation auf virtueller Ebene wieder an.

Muss ich bei diesen Missionen mitmachen?

Nein, natürlich nicht!

Darf ich bei allen Missionen mitmachen?

Unbedingt!

Gibt es bestimmte Regeln für das Mitmachen an den Missionen?

Wie die einzelnen Missionen funktionieren und was man tun muss, erfährst du im Beschreibungstext jeder Mission. Wie ausführlich, aufwändig, genau, originell, poetisch, musikalisch, rational oder minimalistisch du sowohl die Mission bewältigst, als auch dein Ergebnis mit Text und Bild im Feed präsentierst, bleibt ganz dir überlassen.

Ich habe einen Vorschlag für eine Zufallsbegegnung bekommen. Was ist das?

Durch einen eingebauten Zufalls-Gespräch-Generator schafft die Flurfunk-App die Gelegenheit für zufällige Begegnungen mit Kolleginnen und Kollegen. Wie im echten Leben, hast du auch hier die Möglichkeit für einen kurzen Plausch mit einem dir zugeteilten Zufallskontakt. Natürlich spielt sich das in der Flurfunk-App ortsunabhängig auf digitaler Ebene ab: Wenn dir die Push-Nachricht »Zufallsbegegenung« angezeigt wird, kannst du über den Button »ins Gespräch kommen« mit der angezeigten Person in Kontakt treten. Um dir den Einstieg leichter zu machen, kannst du eine der vorgeschlagenen Fragen auswählen. Oder du tippst im dafür vorgesehenen Feld selbst eine Frage ein. Dann öffnet sich der 1:1 Chat und der digitale Zufallsplausch kann losgehen. Hast du aber einmal keine Zeit, tippst du einfach auf den Button »Grüßen, aber weitergehen« und dein Gegenpart wird gar nicht erst über die Zufallsbegegnung informiert.

Was passiert, wenn ich den Vorschlag für eine Zufallsbegegnung ablehne?

Lehnst du die vorgeschlagene Zufallsbegegnung ab, wird für deinen Gegenpart keine Nachricht ausgelöst. Die Kollegin/der Kollege erfährt nicht, dass du die Zufallsbegegnung abgelehnt hast.

Kann ich den Chat bei einer Zufallsbegegnung zu einem späteren Zeitpunkt starten?

Nein. Wie im echten Flurfunk musst du die Gelegenheit nutzen, wenn sie sich dir bietet. Aber natürlich hast du jeder Zeit die Möglichkeit, über den 1:1 Chat direkt mit allen Kolleginnen und Kollegen in Kontakt zu treten.